Grundlegende Informationen
Herzlich willkommen zur Benutzerdokumentation für unsere VMware Cloud Foundation Plattform. Dieser Artikel gibt Ihnen einen grundlegenden Überblick über die noris Enterprise Cloud (nEC). Alle themenspezifischen Artikel finden Sie in der Seitenleiste.
Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, die offizielle VMware-Dokumentation zur Hand zu nehmen, um das grundlegende Verständnis für die Plattform zu erlangen: techdocs.broadcom.com
Einführung in die nEC
Abschnitt betitelt „Einführung in die nEC“Welche Tools sollte ich kennen? Was ist der VMware Cloud Director?
Abschnitt betitelt „Welche Tools sollte ich kennen? Was ist der VMware Cloud Director?“Der VMware Cloud Director ist die Plattform, die wir nutzen, um unseren Kunden Infrastructure-as-a-Service (IaaS) anzubieten. Mit dieser Plattform stellen wir flexible und personalisierte Cloud-Services bereit, die auf die spezifischen Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind.
Innerhalb unserer VMware Cloud Foundation (VCF)-Umgebung spielt der VMware Cloud Director eine zentrale Rolle. Er agiert als Verwaltungsebene, welche die zugrundeliegenden Ressourcen bündelt und sie unseren Kunden in Form von virtuellen Datenzentren zur Verfügung stellt. Diese virtuellen Datenzentren verfügen über alle Funktionen herkömmlicher physischer Datenzentren und enthalten Netzwerk-, Speicher- und Rechenressourcen.
Die Verwendung des VMware Cloud Directors ermöglicht es uns, die Bereitstellung von Diensten und Ressourcen zu automatisieren, die Betriebseffizienz zu steigern und die Einhaltung von Richtlinien und Standards zu gewährleisten.
Wie ist die nEC erreichbar?
Abschnitt betitelt „Wie ist die nEC erreichbar?“Zum Zugriff auf den VMware Cloud Director nutzen Sie bitte die URL, die speziell für jeden Kunden bereitgestellt wird. Diese wird per E-Mail geliefert:
- Region Nürnberg:
https://vcd-nbg.nec.noris.de/tenant/$ID/ - Region München:
https://vcd-muc.nec.noris.de/tenant/$ID/
In dieser URL ersetzt $ID die spezifische Kunden-ID. Diese kundenspezifischen Informationen werden per E-Mail bereitgestellt und sollten sicher aufbewahrt werden.
Wichtiger Hinweis zum orgadm-Zugang
Abschnitt betitelt „Wichtiger Hinweis zum orgadm-Zugang“Während des Setups erhalten Sie den orgadm-Zugang. Dieser Account besitzt alle Rechte innerhalb der VMware Cloud Director-Umgebung. Es wird dringend empfohlen, das zugesandte Passwort schnellstmöglich zu ändern und dabei erneut ein sicheres Passwort gemäß den BSI-Normen zu verwenden.
Für diesen Zugang kann keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden. Daher empfehlen wir, diesen Zugang nicht dauerhaft für produktive Arbeiten zu nutzen.
Zugänge zur Workload-Verwaltung erstellen
Abschnitt betitelt „Zugänge zur Workload-Verwaltung erstellen“Stattdessen sollte eine eigene Authentifizierungsquelle wie SAML oder OIDC genutzt werden. Eine Anleitung zur Anbindung von Microsoft Entra finden Sie unter Anbindung eines eigenen IDP (Microsoft Entra).
Anschließend sollten Sie zusätzliche Konten erstellen, die jeweils nur die benötigten Rechte besitzen (Prinzip der minimalen Rechtevergabe).
Bitte beachten Sie, dass die verfügbaren Menüoptionen und die Navigation von den spezifischen Berechtigungen und Rollen abhängen, die Ihrem Benutzerkonto zugewiesen sind.
Anmelden und Navigieren im Cloud Director
Abschnitt betitelt „Anmelden und Navigieren im Cloud Director“Nach dem Anmelden im VMware Cloud Director befindet sich am oberen Rand der Seite eine Navigationsleiste mit verschiedenen Menüoptionen:

- Data Centers: Verwalten und überwachen Sie die konfigurierten virtuellen Datenzentren und deren Ressourcen. Details zu Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen.
- Applications: Anwendungen und Services in Ihrem Cloud-Umfeld verwalten, anzeigen und konfigurieren.
- Networking: Netzwerkressourcen erstellen, konfigurieren und löschen, Sicherheitsrichtlinien festlegen, Netzwerkdiagramme anzeigen.
- Content Hub: Zugriff auf gespeicherte Kataloge und Medien; Bibliothekseinträge erstellen und verwalten.
- Administration: Benutzerkonten und -rollen verwalten, Sicherheitsrichtlinien und Systemeinstellungen konfigurieren. Während des Setups erhalten Sie von noris den
orgadmin-Zugang, der alle Rechte besitzt. - Monitor: Leistung und Nutzung Ihrer Cloud-Ressourcen überwachen. Systemlogs, Alarme, Berichte.
- Commvault Data Protection: Zugriff auf die Commvault-Datensicherungs-Tools. Backup-Aufgaben, Wiederherstellungen, Datensicherungsrichtlinien.
- Operations Manager: Überwachung und Verwaltung von Leistung und Gesundheit Ihrer Cloud-Umgebung. Alarme, Leistungsberichte, Infrastrukturänderungen.
- Availability: Verfügbarkeit Ihrer Ressourcen und Services verwalten. Status überwachen, Verfügbarkeitspläne und Wiederherstellungsstrategien erstellen.
Verstehen der VCF-Organisation
Abschnitt betitelt „Verstehen der VCF-Organisation“Struktur eines Virtual Data Center (VDC)
Abschnitt betitelt „Struktur eines Virtual Data Center (VDC)“In der VMware Cloud Foundation (VCF) ist das Virtual Data Center (VDC) eine grundlegende Einheit, die die Struktur und Organisation der Ressourcen innerhalb der Cloud-Umgebung bestimmt. Ein VDC fasst die virtuellen Ressourcen. Rechenleistung (CPU), Speicher und Netzwerk, zusammen, die für den Betrieb Ihrer virtuellen Maschinen benötigt werden.
Ein VDC besteht aus mindestens einem Cluster, einer Sammlung von ESXi-Hosts, die ihre Ressourcen teilen, um einen Pool an Rechenleistung und Speicher bereitzustellen. Innerhalb eines VDC können vApps installiert werden. Sammlungen von virtuellen Maschinen, die zusammenarbeiten, um eine Anwendung oder einen Dienst bereitzustellen.
Jedes VDC verfügt über ein eigenes Netzwerk und eigene Sicherheitseinstellungen, was eine Isolierung und Unabhängigkeit von anderen VDCs ermöglicht, wichtig für Unternehmen, die mehrere Anwendungen und Dienste getrennt und sicher betreiben müssen.
Wie sind VDC in der nEC benannt?
Abschnitt betitelt „Wie sind VDC in der nEC benannt?“Die Standorte der zugehörigen Hosts lassen sich anhand des Namens der gewählten Verfügbarkeitsklasse erkennen. Die über den VMware Cloud Director verwaltete nEC Public ist in zwei Verfügbarkeitsklassen erhältlich:
- Cluster-HA: ein hochverfügbares Cluster innerhalb einer Availability Zone (AZ)
- Metro-FT: ein fehlertolerantes Cluster, synchron über zwei Standorte innerhalb einer Region gestretched
Das Namensschema folgt der Struktur (Beispiel):
| Cluster-Typ | Land | Region | Rechenzentrum | Zone | Organisations-ID | Organisations-VDC Nummer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HA | D | N | 6 | A | 1650 | 1 |
Die nEC profitiert von einer breiten Aufstellung über zahlreiche Städte und Rechenzentren. Bei Fragen zu spezifischen Standorten und deren Verfügbarkeiten stehen Ihnen unsere Ansprechpersonen zur Verfügung: noris.de/kontakt
VMs und Ressourcen
Abschnitt betitelt „VMs und Ressourcen“In der nEC stellt eine CPU eine Rechenleistung von 2,3 GHz zur Verfügung. Die Datacenter-View im VMware Cloud Director bietet einen umfassenden Einblick in die gesamte genutzte und freie Rechenkapazität der jeweiligen orgVDC, sodass Ressourcen effektiv verwaltet und Kapazitätsengpässe frühzeitig identifiziert werden können.
Für die Zuteilung virtueller CPU-Ressourcen stehen zwei Optionen zur Verfügung:
- vCores: ausgewogene Leistung mit fairer Priorisierung der Ressourcen, ideal für Standard-Workloads ohne konstant hohen Performance-Bedarf.
- Power vCores: höhere Priorität bei der Ressourcenzuteilung dank zusätzlicher “Shares”, gleichbleibend hohe Performance auch bei hoher Systemauslastung, geeignet für geschäftskritische Anwendungen.
Beide Optionen lassen sich flexibel wählen und nahtlos in der noris Enterprise Cloud skalieren.
Storage
Abschnitt betitelt „Storage“Es stehen drei Storage-Klassen zur Verfügung:
- Ultra: hohe Leistungsanforderungen und schnelle Datenzugriffe, geschäftskritische Anwendungen, häufig genutzte Daten.
- Performance: ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Kosten.
- Mass: kostengünstige Speicherlösung für weniger zeitkritische Daten und große Datenmengen.
Über den VMware Cloud Director wählen Sie die gewünschte Storage-Klasse und den benötigten Speicherplatz in Gigabyte (GB). Das Abrechnungsmodell basiert auf dem provisionierten Storage. Sie zahlen für den reservierten Speicherplatz in den gewählten Storage-Klassen; die monatliche Abrechnung erfolgt anhand der insgesamt reservierten Speichermenge.
Verschlüsselung
Abschnitt betitelt „Verschlüsselung“Um sicherzustellen, dass Ihr Schlüsselmaterial ausschließlich Ihnen bekannt ist, ist es entscheidend, dass Sie selbst die Verschlüsselung der Systemkomponenten vornehmen, etwa durch Festplattenverschlüsselung und/oder Verschlüsselung auf Anwendungsebene. Nur so kann das höchste Maß an Sicherheit und Kontrolle über Ihre eigenen Daten gewährleistet werden.
Abrechnung nach dem Cloud-Punkte-Katalog
Abschnitt betitelt „Abrechnung nach dem Cloud-Punkte-Katalog“Die verwendeten Ressourcen wie RAM, CPU oder bestimmte Funktionen (z.B. Storage) werden stündlich ermittelt. Ressourcen, die zwischen zwei Messpunkten initiiert und/oder terminiert werden, lösen ein Event aus, das zum Messzeitpunkt erfasst und in die Messung einbezogen wird. Provisionierte Ressourcen werden immer für mindestens eine Stunde berechnet.
Die Abrechnung der durchschnittlich pro Monat verwendeten Ressourcen erfolgt über den aktuell gültigen Cloud-Punkte-Katalog, dabei können auch Teile von Ressourcen erfasst werden. Beispiel: Wurden 151 GB Storage provisioniert und sind im Punktekatalog 100 GB Storage bepunktet, wird diese Punkteanzahl mit dem Faktor 1,51 multipliziert. Ergibt sich bei der Berechnung der durchschnittlich verwendeten Ressourcen eine Zahl mit Nachkommastellen, wird diese aufgerundet und mit dem Preis je Punkt multipliziert; der resultierende Betrag wird auf den nächsten Eurocent aufgerundet.
Für alle Kundensysteme werden Quotas (virtuelle Ressourcenbeschränkungen) definiert, um die maximalen Kosten zu begrenzen. Die Quotas gelten pro Kundensystem und können auf Wunsch erhöht werden.
Die konkreten Cloud-Punkte je Ressource und einen interaktiven Verbrauchsrechner finden Sie im Cloud-Punkte-Rechner.
Überwachung der genutzten Ressourcen mit dem Operations Manager
Abschnitt betitelt „Überwachung der genutzten Ressourcen mit dem Operations Manager“Der Operations Manager bietet einen Überblick über die genutzten Ressourcen und erleichtert deren Verwaltung. Die Nutzung wird in Cloudpunkten ausgedrückt, welche die genutzten Ressourcen aus VMware und Commvault repräsentieren und im Nachgang im Abrechnungssystem zusammengeführt werden.
- Mit den Anmeldedaten im VMware Cloud Director anmelden.
- Zum Menüpunkt
Morenavigieren. Operations Manageraus der Liste der verfügbaren Anwendungen auswählen.- Der Operations Manager zeigt eine Übersicht über die aktuellen Ressourcen und die damit verbundenen Cloudpunkte. Details zu CPU-Nutzung, Arbeitsspeicher und verfügbarem Speicherplatz.
- Die bereitgestellten Tools und Berichte nutzen, um die Ressourcennutzung zu optimieren, und Alarme für Ressourcen- oder Punkteschwellen einstellen, um unerwarteten Punkteverbrauch zu vermeiden.
Die Anzahl der verbrauchten Cloud-Punkte hängt von mehreren Faktoren ab: Art der genutzten Ressourcen, Nutzungsdauer und spezifischer Tarif des Cloud-Vertrags. Die festgelegten Schutzquoten können nach Absprache mit Ihrer zuständigen Ansprechperson bei noris angepasst werden.

Bekannte Schwachstellen
Abschnitt betitelt „Bekannte Schwachstellen“Um sich über bekannte Schwachstellen der eingesetzten Produkte zu informieren, stehen die Informationen auf den Hersteller-Seiten zur Verfügung:
- VMware: broadcom.com/support/vmware-security-advisories
- Commvault: documentation.commvault.com/securityadvisories
Support
Abschnitt betitelt „Support“- Bei Fragen an unseren Support oder zur Meldung eines Fehlers erreichen Sie uns unter support@noris.de.
- Die Kommunikation kann in Deutsch (de) oder Englisch (en) erfolgen.
Melden von Sicherheitsproblemen
Abschnitt betitelt „Melden von Sicherheitsproblemen“Bei Sicherheitsproblemen oder der Meldung von Sicherheitsvorfällen kontaktieren Sie bitte das noris Security Operations Center (SOC): noris.de/.well-known/security.txt
