Verfügbarkeit und SLA
Geltungsbereich
Abschnitt betitelt „Geltungsbereich“Die Verantwortung der noris endet am Service Transfer Point, dem Entry-Gateway zum Internet-Zugang der Hochsicherheitsrechenzentren der noris.
Der Zugriff auf die nSC ist gewährleistet, wenn Sie in mindestens einer Availability Zone innerhalb einer Region Ressourcen per GUI oder API konfigurieren können.
Zugesagte Verfügbarkeiten
Abschnitt betitelt „Zugesagte Verfügbarkeiten“In Anlehnung an den Standard-SLA der noris gelten für die Bestandteile der nSC folgende Verfügbarkeiten:
| Bestandteil | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Compute-Instanzen mit Block-Storage | ≥ 99,5 % p. a. |
| Compute-Instanzen mit integriertem SSD-Storage | ≥ 97 % p. a. |
| S3-kompatibler Object Storage | ≥ 99,9 % p. a. |
| Kubernetes Control Plane, nicht standortverteilt | ≥ 99,5 % p. a. |
| Kubernetes Control Plane, verteilt auf drei Availability Zones | ≥ 99,9 % p. a. |
Sofern Sie Ihr Setup redundant aufbauen, kann auch eine höhere Verfügbarkeit erzielt werden. Gerne konzipieren wir mit Ihnen gemeinsam ein redundantes Setup und begleiten Sie bei der Umsetzung.
Über den Self-Service hinaus bietet noris Managed Services auf ihren Plattformen an und übernimmt den Betrieb Ihrer Workloads ganz oder in Teilen. Umfang und Service Level werden dann gesondert vereinbart. Ihre Ansprechperson bei noris berät Sie dazu.
Wann Nichtverfügbarkeit vorliegt
Abschnitt betitelt „Wann Nichtverfügbarkeit vorliegt“Nichtverfügbarkeit gilt, wenn
- Compute-Instanzen keine externe Verbindung haben,
- Ihre angeschlossenen Block-Storage-Volumes keinerlei Lese- oder Schreibvorgänge ausführen („zero read write IO”), mit ausstehenden IO in der Queue,
- beim Object Storage Service-Calls mit der Fehlermeldung „InternalError” oder „ServiceUnavailable” beantwortet werden.
Ausnahmen von der Service-Verpflichtung
Abschnitt betitelt „Ausnahmen von der Service-Verpflichtung“Die Service-Verpflichtung findet keine Anwendung auf Nichtverfügbarkeit, Aussetzen oder Beendigung von Compute-Instanzen, Block-Storage, Object Storage oder andere Leistungsstörungen:
- die hervorgerufen wurden durch Faktoren, die sich der angemessenen Kontrolle durch noris entziehen, einschließlich eines Ereignisses höherer Gewalt oder Probleme des Internetzugangs sowie vergleichbarer Probleme jenseits des Service Transfer Point der noris-Infrastruktur,
- welche auf dem Handeln oder Unterlassen des Kunden oder demjenigen eines Dritten beruhen, einschließlich eines Versäumnisses des Kunden, ein Recovery-Volume zu berücksichtigen,
- deren Ursache in der Ausrüstung, Software oder anderer Technologie des Kunden und/oder der Ausrüstung, Software oder anderer Technologie eines Dritten liegt, ausgenommen Ausrüstung eines Dritten innerhalb unserer Kontrolle,
- die auf dem Versagen einzelner Instanzen oder Volumes beruhen, die nicht im Zusammenhang mit der Region Unavailability stehen,
- die auf Wartungsarbeiten beruhen, die im Einklang mit den AGB der noris network AG durchgeführt werden,
- die sich aufgrund der Aussetzung und Beendigung Ihres Rechts, Compute- Instanzen, Block Storage oder Object Storage zu nutzen, ergeben.
Den aktuellen Zustand der einzelnen Dienste und gemeldete Störungen sehen Sie auf der Statusseite der Plattform: status.infra.noris.cloud.
