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Templates

Neben der Möglichkeit, virtuelle Maschinen (VMs) über eine ISO-Datei zu installieren, stellen wir Ihnen im Katalog images eine Auswahl an Templates zur Verfügung. Diese werden regelmäßig neu generiert und sind für die Verwendung innerhalb der nEC optimiert.

Folgende Templates sind aktuell verfügbar:

  • Windows Server 2019 Standard/Datacenter English/Deutsch (Core)
  • Windows Server 2022 Standard/Datacenter English/Deutsch (Core)
  • Windows Server 2025 Standard English
  • Debian 12 und 13
  • AlmaLinux 8 und 9
  • Ubuntu 22.04 LTS / 24.04 / 26.04 LTS
  • Die Templates werden jeden Sonntag neu erstellt.
  • Für die Konfiguration wird sowohl cloud-init als auch die Gastbetriebssystemanpassungen (OS Guest Customizations) der open-vm-tools verwendet. Konkret erfolgt die Netzwerkkonfiguration via open-vm-tools, weitere Anpassungen führt cloud-init durch.
  • Damit die Anpassungen beim Start der VM durchgeführt werden, muss dies explizit unter Gastsystemanpassungen / Guest OS Customization aktiviert werden.
  • Der cloud-init-Standard-Benutzer lautet noris.
  • Während der Template-Bereitstellung können folgende Attribute übergeben werden:
    • ssh-keys: SSH Public Keys, die für den root-Benutzer sowie den Standard-Benutzer hinterlegt werden sollen.
    • password: initiales Kennwort für den Standard-Benutzer, muss nach der ersten Anmeldung geändert werden.
    • user-data: cloud-init-Konfiguration (siehe cloud-init Dokumentation).
    • user-data Encoding: definiert, wie der Parameter user-data enkodiert ist. base64 oder base64 mit gzip (gzip+base64).
  • Die Lizenzierung erfolgt automatisch über Microsoft-SPLA-Lizenzen und wird via Cloud-Punkte abgerechnet (Microsoft SPLA End User License Terms).
  • Die Gastbetriebssystemanpassungen (OS Guest Customizations) sind standardmäßig deaktiviert, beim Start der virtuellen Maschine muss ein Administrator-Kennwort vergeben werden.
  • Die Templates werden am 3. Tag jeden Monats neu erstellt.
  • Eine vollständige Referenz der Einstellungen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Diese Referenz listet die VMware- und Deployment-Einstellungen der Windows-Templates auf.

  • NIC-Typ: Templates sind ohne Netzwerkadapter, dieser muss händisch hinzugefügt werden (vom Typ vmxnet3).
  • Memory HotPlug aktiviert.
  • CPU HotPlug aktiviert.
  • VMware Tools: werden vor jedem Einschaltvorgang geprüft und aktualisiert.
  • Die VM-Einstellung „Devices.Hotplug” ist deaktiviert, das Hinzufügen von Netzwerkadaptern im laufenden Betrieb ist daher nicht möglich.
  • Windows-Feature „Telnet-Client” installiert.
  • Mindestens .NET Framework 4.8 installiert.
  • Zeitzone: W. Europe Standard Time.
  • VMware Tools installiert.
  • Windows Update: automatischer Download, manuelle Installation.

Networking:

  • RDP erlaubt.
  • NLA für RDP deaktiviert.
  • IPv6-Tunnel-Interfaces deaktiviert.

Performance-Optionen:

  • Auf beste Performance eingestellt.
  • Automatische Pagefile-Verwaltung.
  • Energieoptionen auf „Höchstleistung” gesetzt.
  • Ruhezustand deaktiviert (powercfg.exe /h off).
  • Start- und Wiederherstellungseinstellungen: Standardwert von 30 auf 5 Sekunden reduziert für schnelleren Neustart. Debugginginformationen: kleines Speicherabbild (256 KB).
  • Indizierung des Systemlaufwerks deaktiviert.

Internet Explorer:

  • Enhanced Security Configuration für Administratoren deaktiviert, für Benutzer weiterhin aktiv.
  • Google als Standardsuchmaschine.

Windows-Firewall:

  • ICMP-Regeln aktiviert (IPv4 & IPv6).
  • RDP-Regeln aktiviert.

Lokaler Administrator: Passwort nur einen Tag gültig.

Windows-Explorer-Einstellungen:

  • Dateierweiterungen werden angezeigt.
  • Versteckte Dateien werden angezeigt.
  • Start mit „Dieser PC”-Übersicht.
  • Infobereich: alle Symbole und Benachrichtigungen in der Taskleiste dauerhaft anzeigen.

Autostart Server-Manager: deaktiviert.

Weitere Einstellungen:

  • Data Collection/Telemetry-Dienste und geplante Tasks deaktiviert.
  • SMBv1 deaktiviert.
  • Automatische Aktivierung mit SPLA-Produktschlüssel.
  • Erweiterte Ereignisprotokolle für System & Application (Aufbewahrung 7 Tage, maximale Größe 100 MB, Overflow-Verhalten: älteste Einträge überschreiben).